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"Ob
wir es wollen oder nicht: Der Orient hat in den letzten Jahren an
Bedeutung gewonnen. Dass von dort nicht nur bärtige Fundamentalisten
und Bombenbastler kommen, daran erinnert ein großes, prachtvoll
ausgestattetes Buch von Florian Harms und Lutz Jäkel über
das, was wir die orientalische Küche nennen.
Es ist nicht das Erste, das versucht, uns die Küche des Orients
nahe zu bringen. Aber es ist das Erste auf meinem Bücherberg,
welches uns nicht weismachen will, dass all diese Hirsehaufen den
Zauber von 1001 Nacht in sich verbergen, den es durch fleißiges
Vermischen mit scharfen Saucen und Hühnerfleisch zu entdecken
gilt. Das Buch "Kulinarisches
Arabien" zeigt den betörenden Hintergrund der orientalischen
Küche in so vielen verführerischen Bildern, wie es ein
Reiseprospekt nicht wirkungsvoller fertig brächte. Tatsächlich
lassen allein die abgebildeten Gerichte im Leser den Wunsch wach
werden, sie an Ort und Stelle zu probieren.
Unterstützt wird die Verführung durch die geradezu enzyklopädische
Beschreibung des kulinarischen Lebens in Arabien seit Jahrhunderten.
Die(ses) wird so farbig und ausführlich beschrieben, dass sich
das Buch so spannend liest wie sonst nur eine gute Reisebeschreibung.
Empfehlenswert für alle, deren Neugier noch aktiviert ist:
ein gut geschriebenes und hervorragend illustriertes Kochbuch."
-- Wolfram Siebeck in Die Zeit (Rezension
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"Kulinarisches
Arabien" ist der Titel eines prächtig bebilderten
Bandes. In einer entspannten Art wird hier unmittelbar, und ohne
sich in realitätsfernem, abstrakt-ästhetischen Niemandsland
zu bewegen, eine Verknüpfung mit der gut beobachteten Alltagskultur
hergestellt. Das reicht über die Breite des kulinarischen Lebens,
von abgelegenen Dörfern bis in die internationalen Luxushotels
von Dubai, und spart auch eine landestypisch variierte McDonald's-Kopie
in Ägypten nicht aus.
Die Informationen verraten langjährige Beschäftigung mit
dem Thema. Der Blick ähnelt in seiner Präzision dem von
Ethnologen. Immer wieder gibt es atmosphärisch dichte Bilder.
Die Rezepte sind den jeweiligen kulinarischen Länderbeschreibungen
angefügt und verraten die kochpraktischen Erfahrungen der beiden
Autoren.
-- Frankfurter Allgemeine Zeitung
Arabien ist in der Vorstellung des Okzidents ein Traum von 1001
Nacht - oder eine Brutstätte von Terroristen. Nun ist ein wundervolles
Buch als Beitrag zur Verständigung zwischen den Kulturen erschienen
- eine Reise durch die arabische Küche. In einem pünktlich
zur Frankfurter Buchmesse erschienenen Buch, das ein Mittelding
zwischen wertvollem Bildband, launigem Lesebuch und Rezeptsammlung
ist, werfen Florian Harms und der Fotograf Lutz Jäkel einen
anderen Blick auf Arabien.
Es lehrt viel mehr über diese Welt, als es jede politische
Abhandlung könnte. Die beiden betätigen sich in ihrem
Werk als Brückenbauer zwischen dem Orient und Okzident. Von
großem Vorteil ist, dass Harms eigentlich Autor politischer
Texte ist. Nie verkneift sich der Autor Seitenhiebe auf die oft
prekäre politische Situation in den meist despotisch geführten
Ländern. Das Buch eröffnet einen verständnisvollen,
ja oft sogar liebevollen Blick auf die Herzlichkeit und Gutmütigkeit
der Menschen. Unterlegt sind die Texte mit phantastischen Bildern,
die beim Betrachter umgehend Sehnsüchte nach großen Reisen
wecken.
-- Spiegel Online (Rezension
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Florian Harms und Lutz Jäkel sind durch Gebirge und Küstenlandschaften
zwischen Marokko und dem Libanon gereist, haben Küchen und
Werkstätten besucht, Köche und Köchinnen befragt,
auf Märkten und Souks gestöbert, haben Rezepte gesammelt
und viele, viele Fotos gemacht. Herausgekommen ist ein in mancherlei
Hinsicht appetitliches, anregendes, nicht zuletzt lehrreiches und
vor allem schönes Buch. "Kulinarisches
Arabien" als Kochbuch zu bezeichnen wäre untertrieben.
Es ist Fotoband, Reise- und Restaurantführer, kulturgeschichtlicher
Überblick, nicht zuletzt eine große Liebeserklärung.
-- Stuttgarter Zeitung
Neuigkeiten aus Nahost sind dieser Tage oft keine guten - Terror,
Bürgerkrieg, Gewalt beherrschen die Nachrichten. Und machen,
was Wunder, wenig Lust auf Reisen in den Orient. Da kommt der Prachtband
"Kulinarisches
Arabien" wie gerufen. Der räumt auf mit der einseitigen
Wahrnehmung der arabischen Welt. Ein Buch, das mit Liebe erzählt
ist und mit Hingabe fotografiert - es gibt einen besseren Einblick
in den arabischen Alltag als jede Nachrichtensendung. Vor allem
macht es Lust auf Arabien, womöglich sogar als Reiseziel.
-- Welt am Sonntag (Rezension
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Ein üppig ausgestattetes Buch, das auch ein Kochbuch ist.
Der Schwerpunkt liegt aber auf der Durchleuchtung des kulturellen
Hintergrunds, die den Autoren tiefgründig und angenehm lesbar
gelingt. Beide sind Islamwissenschaftler und bringen so ideale Voraussetzungen
mit, ein Standardwerk zu schaffen: Da ist es.
-- Tagesspiegel
"Deine
Seele ist süß im Essen", heißt ein arabisches
Sprichwort. Es dient Florian Harms und Lutz Jäkel als Motto
für ihren wunderschönen Band "Kulinarisches
Arabien."
-- Süddeutsche Zeitung
"1001 Genuss verspricht der opulente Koch- und Bildband Kulinarisches
Arabien. Das Ergebnis ist mehr als ein schön bebildertes
Kochbuch. Erzählt werden nämlich auch die Geschichten
von Gastfreundschaft, Tradition und von berühmten Gastgebern.
Spitzenköche bereiteten für die Autoren exklusive Rezepte
zu. Aber auch den Hausfrauen wurde über die Schulter geschaut."
-- Neue Züricher Zeitung am Sonntag
"Kulinarisches
Arabien gibt einen umfassenden Einblick in die Kulturgeschichte
der arabischen Küche. Das prachtvoll illustrierte, informative
Buch beschreibt Gerichte und deren Geschichte, zeigt aber auch neue
Entwicklungen auf."
-- zib, die Nachrichtensendung im ORF
Abseits von Idealisierung des Orients einerseits und der Wahrnehmung
der arabischen Welt als Bedrohung andererseits gehen die Autoren
einen eigenen publizistischen Weg und zeigen anhand der arabischen
Küche die Geschichte und den Alltag der Menschen vor Ort. Die
Verschiedenartigkeit dieser Länder eröffnet den Lesern
einen neuen Blickwinkel auf die Region und vermittelt ihnen den
Reichtum der arabischen Küche.
-- 3sat (Rezension
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Der Band "Kulinarisches
Arabien" beinhaltet zwar rund achtzig Rezepte, ist aber
viel mehr als ein Kochbuch. Die Autoren erfüllen ihren Anspruch,
"vermittels der arabischen Esskultur Einblick in das Alltagsleben
der Menschen zwischen Marokko und Syrien" zu bieten, bei weitem.
Wie ein gutes Mese (Vorspeisen) lebt das Buch von der Abwechslung:
Hier gibts ein Plättchen zur arabischen Gastfreundschaft, dort
einen Teller mit Exkurs über Gewürze, da ein Körbchen
zu Brot oder ein Schälchen islamische Feste. Wie ein gutes
Mese macht das Buch Lust auf immer mehr: Sei es auf einen Versuch
in der eigenen Küche, sei es auf einen Besuch vor Ort - vor
einer Reise empfiehlt sich der Band durchaus als "Vorspeise"
und Führer für gezieltes und informiertes Schlemmen.
-- WOZ - Die Wochenzeitung (Zürich)
Es ist kein Koch-, sondern ein Kulturbuch. Köstliche Rezepte
stehen dennoch drin.
-- Wirtschatsblatt (Wien)
Die schmuck gestaltete Neuerscheinung aus der Reihe "Bibliothek
des Orients" birgt mit ihren anziehenden Fotos nicht nur Anregungen
für den Gourmet, sondern verführt auch zum sinnlichen
Erleben der vielfältigen arabischen Welt.
-- Rhein Neckar Zeitung
Wenn ein Gourmet-Buch in Brandstätters Reihe "Bibliothek
des Orients" verlegt wird, kann man davon ausgehen, dass Land
und Leute denselben Stellenwert einnehmen wie ihre Küche. Zu
Recht, wie "Kulinarisches Arabien" beweist. Der Text-Bildband
ist ein opulenter Augenschmaus und Gaumenkitzler.
-- Beautylife (Wien)
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